Die Simulation stellt zwei Wählergruppen zu einem Thema gegenüber und prüft Aussage für Aussage, was beim anderen Lager ankommt und was nicht. Grundlage sind sprachbasierte Interviews mit rund 1.200 Menschen aus allen großen Wählergruppen.
Wer wenig verdient, spürt jede Preiserhöhung als Erstes.
Übernommen: deckt sich mit Aussagen aus dem anderen LagerDie Aussagen stammen aus mehreren Umfragen unter rund 1.200 Menschen aus allen großen Wählergruppen, Stand August 2026. Erhoben wurde in sprachbasierten Interviews, nicht in Fokusgruppen mit sozialem Druck.
Jede Aussage liegt codiert im System: welche Sorge sie ausdrückt, wie typisch sie für die Gruppe ist, und in welchem Ton sie gesprochen wurde.
Sie wählen zwei Wählergruppen und ein Thema, das beide bewegt. Dann setzen Sie die beiden Gruppen in eine Debatte.
Eine Bühne für jede Seite. Tausend winzige Punkte, die für die Haltungen der Befragten stehen.
Abwechselnd, in der Diktion der jeweiligen Gruppe und nah an dem, was in den Interviews gesagt wurde.
Wenn ein Punkt aus dem einen Lager beim anderen verfängt, löst sich ein Trupp aus der annehmenden Gruppe und bleibt in der Mitte stehen. Der gemeinsame Grund wächst sichtbar mit jedem Zugeständnis.
Dann zeigt das System, warum. Mit einer Begründung, die aus den Interviews kommt, nicht aus einer ausgedachten Kategorie.
Und zwar nicht "die eine Seite hat gewonnen", sondern drei Antworten, die man weiterverwenden kann:
Nah an der Formulierung der Befragten, nicht in Marketingsprache übersetzt.
Mit der Begründung, was es bräuchte, damit sie es doch täten.
Als Balken, weil Zahlen in einer Reihe niemand liest.
Und das für beide Seiten parallel, weil man Debatten quer liest und nicht am Stück.
Das System bewertet nicht, ob ein Argument überzeugend klingt. Es prüft, welche Aussagen aus den Interviews dem vorgetragenen Punkt am nächsten kommen, und markiert die Treffer. Jede Übernahme lässt sich auf eine konkrete Aufnahme zurückführen.
Während eine Seite spricht, tauchen am Rand Einwürfe der zuhörenden Gruppe auf. Kurze Sätze, wie man sie aus dem Alltag kennt. Jede Debatte zieht sie neu aus den Interviews.
In manchen Konstellationen gibt es keine Annäherung. Dann zeigt die Simulation genau das und erklärt, warum. Ein Ergebnis von null ist hier kein Fehler, sondern die Aussage.
Datenschutz: Aussagen der Teilnehmenden werden nicht im Originalwortlaut angezeigt. Was in der Simulation erscheint, ist eine sprachlich geglättete Fassung, die Inhalt und Tonlage erhält, aber keine Rückschlüsse auf einzelne Personen zulässt.
Das Modul ist für alle, die verstehen wollen, warum Menschen so wählen, wie sie wählen. Und vor allem: unter welchen Bedingungen sie ihre Meinung ändern würden.
Öffnet die Live-Simulation in einem neuen Tab.