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Debattensimulation

Wo zwei Wählergruppen zusammenkommen und wo nicht.

Die Simulation stellt zwei Wählergruppen zu einem Thema gegenüber und prüft Aussage für Aussage, was beim anderen Lager ankommt und was nicht. Grundlage sind sprachbasierte Interviews mit rund 1.200 Menschen aus allen großen Wählergruppen.

Wählergruppe AThema: BezahlbarkeitWählergruppe B
Wählergruppe A - spricht

Wer wenig verdient, spürt jede Preiserhöhung als Erstes.

Übernommen: deckt sich mit Aussagen aus dem anderen Lager
Gemeinsamer Grund
Die Datenbasis

Rund 1.800 Aussagen aus sprachbasierten Interviews.

Die Aussagen stammen aus mehreren Umfragen unter rund 1.200 Menschen aus allen großen Wählergruppen, Stand August 2026. Erhoben wurde in sprachbasierten Interviews, nicht in Fokusgruppen mit sozialem Druck.

Jede Aussage liegt codiert im System: welche Sorge sie ausdrückt, wie typisch sie für die Gruppe ist, und in welchem Ton sie gesprochen wurde.

1.200Befragte
1.800Aussagen
SpracheInterviewform
08/2026Stand
Der Ablauf

Wie Sie eine Simulation aktivieren.

Sie wählen zwei Wählergruppen und ein Thema, das beide bewegt. Dann setzen Sie die beiden Gruppen in eine Debatte.

01

Zwei Lager formieren sich

Eine Bühne für jede Seite. Tausend winzige Punkte, die für die Haltungen der Befragten stehen.

02

Argumente werden vorgetragen

Abwechselnd, in der Diktion der jeweiligen Gruppe und nah an dem, was in den Interviews gesagt wurde.

03

Manche Argumente landen

Wenn ein Punkt aus dem einen Lager beim anderen verfängt, löst sich ein Trupp aus der annehmenden Gruppe und bleibt in der Mitte stehen. Der gemeinsame Grund wächst sichtbar mit jedem Zugeständnis.

04

Manche landen nicht

Dann zeigt das System, warum. Mit einer Begründung, die aus den Interviews kommt, nicht aus einer ausgedachten Kategorie.

Das Ergebnis

Nach etwa dreißig Sekunden steht das Urteil.

Und zwar nicht "die eine Seite hat gewonnen", sondern drei Antworten, die man weiterverwenden kann:

Worauf sich beide Seiten einigen konnten

Nah an der Formulierung der Befragten, nicht in Marketingsprache übersetzt.

Warum sie sich nicht weiter einigen

Mit der Begründung, was es bräuchte, damit sie es doch täten.

Was ihnen wichtig ist

Als Balken, weil Zahlen in einer Reihe niemand liest.

Und das für beide Seiten parallel, weil man Debatten quer liest und nicht am Stück.

Warum das trägt

Kein Skript. Material.

Die Übernahmen sind belegbar

Das System bewertet nicht, ob ein Argument überzeugend klingt. Es prüft, welche Aussagen aus den Interviews dem vorgetragenen Punkt am nächsten kommen, und markiert die Treffer. Jede Übernahme lässt sich auf eine konkrete Aufnahme zurückführen.

Die Zwischenrufe kommen aus dem Bestand

Während eine Seite spricht, tauchen am Rand Einwürfe der zuhörenden Gruppe auf. Kurze Sätze, wie man sie aus dem Alltag kennt. Jede Debatte zieht sie neu aus den Interviews.

Das Scheitern ist eingeplant

In manchen Konstellationen gibt es keine Annäherung. Dann zeigt die Simulation genau das und erklärt, warum. Ein Ergebnis von null ist hier kein Fehler, sondern die Aussage.

Datenschutz: Aussagen der Teilnehmenden werden nicht im Originalwortlaut angezeigt. Was in der Simulation erscheint, ist eine sprachlich geglättete Fassung, die Inhalt und Tonlage erhält, aber keine Rückschlüsse auf einzelne Personen zulässt.

Für wen das ist

Ein Werkzeug gegen die einfache Erklärung.

Das Modul ist für alle, die verstehen wollen, warum Menschen so wählen, wie sie wählen. Und vor allem: unter welchen Bedingungen sie ihre Meinung ändern würden.

ForschendePolitische BildungsarbeitRedaktionen, die über Repräsentation und Spaltung berichtenAlle, die verstehen wollen, was in diesem Land gerade passiert

Setzen Sie zwei Lager in eine Debatte.

Simulation öffnen

Öffnet die Live-Simulation in einem neuen Tab.

Debattensimulation: Zwei Wählergruppen im Gespräch | VOLTO